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Züge mit Brennstoffzellen auch als Chance für M-V nutzen

In Niedersachsen fahren ab November erste Züge mit Brennstoffzellenantrieb. Das Land verfügt über einen eigenen Fahrzeugpool und will ab 2021 14 Züge mit dieser bahnbrechenden Technologie einsetzen. Dazu erklärt die verkehrs- und energiepolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Mignon Schwenke:

„Die Nutzung von Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien als Antrieb für die neue Zuggeneration auf Usedom und Rügen sowie für den Bau und Betrieb der Darßbahn wäre eine Riesenchance und ein hervorragendes Zukunftsprojekt für unser Land.

Wenn M-V mit komplett emissionsfreien und leisen Zügen auf den Ferieninseln punkten und werben könnte, wäre dies ein echtes Alleinstellungsmerkmal für das Tourismusland. Mit dem Einsatz dieser Technologie könnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Zum einen könnte überschüssiger Strom aus Windkraft und Sonnenenergie umgewandelt und als Zugantrieb genutzt werden. Die Elektrifizierung der Bahnstrecken in M-V ist sehr gering – und so könnten zum anderen endlich die Dieselantriebe etwa auf Usedom abgelöst werden.

Meine Fraktion fordert die Landesregierung auf, eine Zukunftsvision für eine echte Verkehrswende zu entwickeln und voranzutreiben – beginnend auf den Ferieninseln. Ziel muss sein, mehr Fahrgäste für die Bahn zu gewinnen und Verkehrschaos auf den Straßen zu verringern. Ein solch innovatives Projekt, das Einheimische und Gäste von Schadstoffen und Lärm entlastet und zugleich dafür sorgt, dass der Strom dort verbraucht, wo er erzeugt, aber zu wenig genutzt wird, darf sich M-V nicht durch die Lappen gehen lassen.“