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Usedom braucht dringend ein ganzheitliches integriertes Verkehrskonzept

Zur heutigen Demonstration der von einer sehr hohen Verkehrsbelastungen Betroffenen Zirchower erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Mignon Schwenke:

„Die Sorge der Zirchower vor den Auswirkungen des Swinetunnels ist allzu verständlich. Bereits heute ist die Verkehrsbelastung enorm hoch und das Verkehrsaufkommen steigt weiter. Eine Entlastung der Ortslage über eine Umgehungsstraße ist dringend erforderlich, nicht erst nach 2030. Endlich macht die Landesregierung beim Bund Druck für eine Nachbewertung und nachträgliche Aufnahme der Ortsumgehung Zirchow in den aktuellen Bundesverkehrswegeplan. Dies hätte jedoch schon unmittelbar nach Vorliegen des Gutachtens zu den Auswirkungen des Swinetunnels erfolgen müssen und nicht erst auf Druck der Betroffenen.

Die gesamte Insel Usedom erstickt schon heute im Autoverkehr. Deshalb reicht es keinesfalls, immer nur ein einzelnes Problem herauszugreifen und mit Straßenbaumaßnahmen begegnen zu wollen. Der Vorschlag meiner Fraktion, ein ganzheitliches integriertes Verkehrskonzept zu erarbeiten, ist bei den Demonstrierenden gut angekommen. Sie wären bereit, sich mit Landes- und Kommunalpolitikern, Verkehrs- und Stadtplanern, der örtlichen Wirtschaft, Touristikern und der Bahn an einen Tisch zu setzen und an Lösungen zu arbeiten, die allen Betroffenen nützen.

So wie die Zirchower sind auch weitere von Verkehrsbelastungen und abnehmender Lebensqualität Betroffene auf und im Umfeld der Insel Usedom hochmotiviert sich für ein Verkehrskonzept zu engagieren. Das darf jedoch nicht auf rein verkehrliche Maßnahme beschränkt sein, sondern muss verschiedene Belange, Interessen und Lösungsansätze berücksichtigen.“