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Unterstützung für die Ortsumgehung Dargun

Vertreter der „Bürgerinitiative Ortsumgehung B110 Dargun-jetzt“ waren heute im Gespräch mit Jeannine Rösler und Dr. Mignon Schwenke, Mitglieder der Linksfraktion im Landtag. Vor Ort in Dargun erläuterten Karl- Heinz Graupmann und Marc Frankowiak das Anliegen der BI und die Erwartung, dass die Ortsumgehung endlich realisiert werde. Schließlich müssten die Darguner schon seit vielen Jahren die massive und weiter zunehmende Verkehrsbelastung ertragen. Zudem dürften bereits erfolgte Planungen, Trassenfestlegungen, Baugrund- und Umweltprüfungen nicht umsonst gewesen sein. Die geplante Ortsumgehung Dargun sei zwar in den neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 als vordringlicher Bedarf aufgenommen, der Ball aber liege nun beim Land. Das zuständige Ministerium in Schwerin habe eine Arbeitsgruppe gebildet, die eine Prioritätenliste der einzelnen Verkehrsprojekte im Land erstellen soll. Deshalb käme es jetzt darauf an, sich im politischen Raum für eine prioritäre Einordnung der Ortsumgehung Dargun einzusetzen. Dies sicherten die Abgeordneten Rösler und Schwenke zu. „Wir werden im Verkehrsausschuss des Landtages unverzüglich beantragen, dass das Ministerium über den Stand der Arbeitsgruppe berichtet. Und wir wollen wissen, wie die Kriterien für die Entscheidungen zur Prioritätenliste aussehen. Das Verfahren muss für alle transparent sein. Politik im Hinterzimmer darf es nicht geben“, so Mignon Schwenke, verkehrspolitische Sprecherin der Linken.
Den Dargunern empfiehlt die örtlich zuständige Abgeordnete Jeannine Rösler, den Druck auf das Land weiter zu erhöhen. „Wir werden uns auf Landesebene für die Ortsumgehung Dargun stark machen, versprochen. Aber ohne Druck seitens der Betroffenen und aus der Region geht es nicht. Deshalb ist es nur gut, dass sich die Bürgerinitiative gegründet hat und ganz aktiv ist“, sagte sie. Nach Ansicht der Abgeordneten würden die Einwohner zu recht erwarten, dass Politik und Planungen verlässlich seien. Das bedeute, endlich klare Aussagen zum Bau der Ortsumgehung zu treffen. „Es ist schlimm genug, dass das Projekt, welches es bereits in den alten Bundesverkehrswegeplan geschafft hatte, auf das Abstellgleis geschoben wurde. Deshalb ist es um so dringlicher, langversprochenes nun auch vorrangig zu realisieren“, so Rösler und Schwenke.