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Keine Atomtransporte mehr durch M-V!

Zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage „Atomtransporte durch M-V“ (Drs. 7/2113) erklärt die energiepolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Mignon Schwenke:

„Heimlich still und leise wurden auch 2017 wieder Brennelemente durch und von M-V aus in die weite Welt gekarrt. Insgesamt 26 Transporte gingen durch M-V, hauptsächlich nach Frankreich, Schweden und in die Schweiz.

Diese Atomtransporte stehen dem selbsternannten Energiewendeland M-V nicht gut zu Gesicht. Dabei spielt es keine Rolle, dass es sich bei den Transporten ‚nur‘ um unbestrahlte Kernbrennstoffe in Form von Urandioxid handelt. Auch dieser Stoff ist gefährlich, ist Teil der Risiken im Betrieb der Kernkraftwerke und nicht zuletzt ein Glied in der Kette der ungelösten Endlagerfrage des Atommülls.

Auch um das Energiewendeland M-V nicht länger zu konterkarieren sowie den Atomausstieg glaubhaft und konsequent zu vollziehen, dürfen derartige Transporte in M-V nicht länger erlaubt sein. Hier ist die Landesregierung in der Pflicht alles zu tun, um den Atomtransporten durch M-V einen Riegel vorzuschieben.“