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Kein atomares Endlager in Mecklenburg-Vorpommern!

Zur bundesweiten Suche nach einem atomaren Endlager erklärt die energie- und umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Mignon Schwenke:

„Wir dürfen nicht zulassen, dass Regionen in M-V für ein atomares Endlager auserkoren werden – selbst wenn es geologisch geeignete Gebiete gibt. Mit dem Zwischenlager Lubmin, in dem u.a. radioaktive Abfälle aus den Kraftwerken Lubmin und Rheinsberg lagern, wird M-V seiner Verantwortung gerecht.

Es ist verständlich, dass niemand ein Endlager in seinem Land, geschweige denn seiner Nähe haben möchte. Bei der Entscheidung für ein Endlager muss aber auch zählen, dass in M-V seit 30 Jahren keine Atomkraft erzeugt und der Energiebedarf bereits heute rechnerisch aus Erneuerbaren Energien gedeckt wird. Jetzt sind die Bundesländer am Zug, die nach wir vor große Mengen radioaktive Abfälle produzieren. Auch sie müssen ihren Beitrag leisten. Die gesamte Debatte um ungelöste Fragen bei der Endlagerung des Mülls, unter dem noch 30 000 Generationen leiden werden, führt einmal mehr deutlich vor Augen, dass kein Weg daran vorbei führt, die Energiewende erfolgreich zu vollziehen.“