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Akzeptanz für Energiewende nicht gefährden

Zum „Tag der erneuerbaren Energien“ erklärt die energie- und umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Mignon Schwenke:

„Der Tag der Erneuerbaren Energien ist für alle eine gute Gelegenheit, sich mit der Energiewende und der alternativen Stromerzeugung vertraut zu machen. Er kann mit seinen zahlreichen Veranstaltungen bei den Menschen das Interesse für die Energiewende wecken, Wissen aufbauen und auch Akzeptanz für die Erneuerbaren Energien schaffen.

Gerade im ländlichen Raum bröckelt seit einigen Jahren die Akzeptanz für den weiteren Ausbau gerade der Windenergie. Das wundert auch nicht, weil die Landesregierung keine Lösungen findet, um die Menschen insbesondere von den finanziellen Lasten zu befreien. Gerade dort, wo viele Erneuerbare Energieanlagen errichtet werden und wenige Menschen wohnen, müssen die Haushalte für die Netzentgelte tief in die Tasche greifen. Teilweise werden im ländlichen Raum über 5 Cent je Kilowattstunde mehr für den Netzausbau bezahlt als in größeren Städten. Es ist nicht einfach so hinnehmbar, dass die Menschen, die beispielsweise die Windenergieanlagen vor der Tür haben, auch noch die höchsten Preise bezahlen. Um diese Ungerechtigkeit zu beseitigen, müssen die Netzentgelte innerhalb des Landes gewälzt und damit vereinheitlicht werden. 

Von Seiten der Landesregierung hört und sieht man bei dem Thema sehr wenig. Auch die wirtschaftliche Beteiligung der Bevölkerung  an der Wertschöpfung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien stockt noch gehörig. Diese Baustellen müssen schleunigst angegangen werden, damit am Ende des Tages die Akzeptanz für die Energiewende nicht weiter abnimmt.“