8. Juni 2015

[Koblentz] „Lust am Garten“ am 13. und 14. Juni im Mausoleum Koblentz e.V.

Viel ist noch zu tun
Eine kleine Bücherei ist neu mit aufgenommen
Der Garten lädt schon jetzt zum Verweilen ein.
Viel hat sich verändert seit unserem vorigen Besuch vor ca. ½ Jahr
Die Grabstätte von Eickstedt’s
Ganz kurzer Weg zum Mausoleum von der Hauptstraße am Dorfende in Richtung Borken

Unglaublich ist dieses Engagement der Vereinsmitglieder vom „Mausoleum Koblentz e.V.“, allen voran: Wiltrud Betzler-Schellin.

In nur kurzer Zeit entsteht hier in Vernetzung mit vielen Partnern ein Dorfprojekt zur Geschichtsaufarbeitung unter dem Titel „Werte schaffen und Tradition bewahren“.

Seit unserem vorigen Besuch vor ca. ½ Jahr hat sich viel verändert und noch viel mehr soll neu entstehen. Dazu bedarf es nun v.a. auch der Unterstützung des Landes.

Projekte dieser Art müssen gefördert werden. Die Veranstalter beim bundesweiten touristischen Saisonauftakt im Grünen „Lust am Garten“ am 13. Und 14. Juni beschränken sich auf ganze zwei im äußersten Osten des Landes, eines davon ist der Koblentzer Verein. Die Parkanlage lädt schon jetzt zum Verweilen und Entspannen ein und Geschichte ist zum Greifen nah.

Das Mausoleum hat täglich geöffnet. Mehr Informationen unter: www.mausoleum-koblentz.de  

19. April 2015

[Strasburg] Lesen und malen in der KITA

Aufmerksame Zuhörer beim Vorlesen einer Geschichte waren sie, die kleinen 4 bis 5-Jährigen in der Strasburger Kita.

Anschließend wurden Malstifte verteilt, die sich die Kinder gewünscht hatten und natürlich wurden diese auch gleich ausprobiert.

18. Februar 2015

[Greifswald] Zu Besuch in der Greifenwerkstatt

Das Atelier
Mignon Schwenke und ein Künstler
Die Tischlerei
Ein "Gesellenstück"
Mignon Schwenke und Frau Peters
Backformen für die Stadtbäckerei

Heute habe ich, zusammen mit meinem Mitarbeiter André Berndt, die Greifenwerkstatt auf dem Helmshäger Berg besucht. Der Vorpommersche Diakonieverein als Träger der Einrichtung betreibt die Behindertenwerkstatt als Reha-Einrichtung seit 1995.

Mit der Leiterin Frau Peter konnten wir über die Entwicklung der Werkstatt und das Konzept reden. Am Standort arbeiten 135 Menschen mit verschiedenen Hemnissen im Atelier PIX, der Holzverstatt oder in der Montage. Insgesamt betreut der Vorpommersche Diakonieverein fast 600 Menschen mit besonderen Bedürfnissen. So wird auch das Café Lichtblick in der Innenstadt vom Verein betrieben. In 18 verschiedenen Arbeitsbereichen werden Menschen beruflich gebildet.Wichtige Auftraggeber sind die Stadtbäckerei Junge, das Uniklinikum oder der Schiffbauer HanseYachts.

Ein großes Ziel ist es, den Leuten einen geregelten Tagesablauf zu ermöglichen, in denen sie einer Arbeit nachgehen. Dabei ermöglicht der Träger weiterführende Freizeitaktivitäten und Weiterbildungsmaßnahmen.

Im Gespräch wurde aber auch klar, dass dem Träger Grenzen gesetzt sind. Seien es die einzelne Unternehmer, die Behinderte als Belastung oder Aufwand betrachten, oder der Gesetzgeber, der diesen Menschen nicht die Möglichkeit gibt, in die Reha-Einrichtung zurückzukehren, wenn sie auf dem ersten Arbeitsmarkt keinen Erfolg hatten. Dies sind nur zwei Gründe, wieso es vielen Behinderten und Angehörigen schwerfällt diesen Schritt zu gehen. 

Ich bin dennoch von der Arbeit vor Ort beeindruckt und werde die Entwicklung weiterhin aufmerksam verfolgen.

19. Januar 2015

[Greifswald] Bei der Agentur für Arbeit

Am 19. Januar war ich zusammen mit Andrè, meinem Mitarbeiter, in der Greifswalder Agentur für Arbeit. Wir waren mit dem Geschäftsführer Heiko Miraß verabredet. Mich interessierte die aktuelle Situation in unserer Region, aber auch, welche Herausforderungen bestehen und wo sich Probleme auftun.

Klar, dass dem Chef der Arbeitsagentur gefällt, dass die Arbeitslosenstatistik immer besser aussieht. Gab es 2008 bei uns noch 20,5T Arbeitssuchende, so sind es jetzt nur noch 16,5T. So weit so gut. Aber auch in unserem Kreis verfestigt sich die Langzeitarbeitslosigkeit. Sie trifft heute vor allem ältere Menschen. Das ist paradox, vor allem weil auch bei uns viele Unternehmer den Fachkräftemangel beklagen.

Über 90% der Arbeitssuchenden sind über 50 Jahre. Viele davon verfügen über Lebenserfahrung und bestimmt auch Kompetenzen. Doch wieso finden diese Menschen keine Arbeit mehr? Langzeitarbeitslosigkeit hinterlässt ihre Spuren. Die Leute brauchen Hilfe, ein neues Sonderprogramm wird dazu aufgelegt. Hoffentlich nicht so erfolglos, wie so viele vorher!

Und wie steht es um Ausbildungsplätze? Zur Zeit gibt es 1.000 BewerberInnen auf 1.600 freie Ausbildungsstellen. Das stärkt den Wettbewerb um die besten jungen Leute für die Unternehmen. Zuallererst entscheidet das Geld über die Wahl der Ausbildungsstelle. Aber die Atmosphäre im Betrieb, die Behandlung der jungen Leute und die Wertschätzung der geleisteten Arbeit werden immer wichtiger. Die Unternehmen mussten jahrelang nichts tun, um gute Azubis zu bekommen oder ihre Leute zu halten. Das hat sich geändert - zum Glück, meine ich! Die Unternehmen müssen attraktiv für BewerberInnen und die Belegschaft werden und nicht mehr andersherum.

Als letztes Thema kamen wir auf die Asylsuchenden zu sprechen. Auch sie kommen mit Kenntnissen und Kompetenzen. Wir sind dumm, wenn wir die nicht nutzen.  In unsere Region kommen vornehmlich Ukrainer, Syrer und Serben. Dass sie schnell Deutsch lernen können, gut betreut werden und wenn sie wollen auch arbeiten können, ist wichtig. Doch viele Flüchtlinge sind immer noch traumatisiert und benötigen zunächst psychologische Hilfe bei der Bewältigung des Erlebten. Erst dann sind sie auch für unseren Arbeitsmarkt gut!

 

(Greifswald] Räumung der Brinke 16/17

Quelle: Greifswald TV
via Twitter/Berit Glanz

Gestern kam es zur Räumung der besetzten Räume in der Brinkstraße 16/17.  Hier hat wiedermal ein Investor seinen Willen durchgesetzt. Auf alle Gesprächsangebote im Vorfeld ging Herr Schmidt leider nicht ein. Mehrmals hat er Gesprächstermine platzen lassen. Auch die angebotenen Tauschgrundstücke seitens der Stadt und der Domgemeinde konnten den Besitzer nicht überzeugen. Es muss ein Mehrfamilienhaus mit Eigentumswohnungen gebaut werden. Das dafür ein belebter und kulturoffener Ort weichen muss, ist dem Investor egal.

„Leider war ich am Tag der Räumung in Brüssel. Aber ich habe die Geschehnisse über Twitter verfolgt. Auch wenn gestern, wie so oft,  das Investoreninteresse an erster Stelle stand, so haben die engagierten Menschen aus der Brinke 16/17,  die öffentliche Debatte zur Entwicklung unserer Stadt bereichert. Brauchen wir wirklich so viele hochpreisige Eigentumswohnungen? Sollte es nicht darum gehen, den Menschen sozialen Wohnraum anzubieten? Wir reden immer davon, dass die Bevölkerung sich einmischen und beteiligen soll. Das ist hier geschehen. Wir brauchen mehr sozio-kulturelle Orte, an denen Menschen sich miteinander austauschen können. Ich danke den BesetzerInnen und der Initiative für ihr Engagement für eine progressive Entwicklung unserer Stadt,” so die Greifswalder Landtagsabgeordnete Frau Dr. Mignon Schwenke.

 

 

[Greifswald] Vorlesetag in der Kita Makarenko

Mignon Schwenke liest den Kindern etwas vor
Die Kinder finden die Geschichte sehr spannend

Am 17. November hat Mignon Schwenke, zusammen mit ihrem Mitarbeiter, die Kindertagesstätte „Makarenko” in Schönwalde II besucht. Im Gepäck hatte sie zwei Bücher, denn es war bundesweiter Vorlesetag, aus denen sie den Kindern etwas vorlesen wollte. Schon 2012 und 2013 hat Mignon Schwenke an dieser Kita von „Hans Fröhlich und das Vogelhaus” und Frau Holle vorgelesen. Diesmal waren „Herr Fröhlich” und „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat” an der Reihe.

Die Kinder waren sehr gespannt und haben sich sehr über diesen Besuch gefreut. Besonders bei der Geschichte vom kleinen Maulwurd wurde sehr viel gelacht und gefeixt. Im Anschluss an die kleine Lesung übergab Mignon Schwenke den Kleinen noch ein paar Geschenke. Diesen sollen ihre Heimat im Spätdienstzimmer der Kita bekommen, damit alle Kinder, die Abends auf ihre Eltern warten müssen, dabei Spass haben können.

 

 

[Pasewalk und Greifswald] Zunderholz und Funken

Einen angenehmen Abend erlebten die zahlreichen Gäste, die sich zu den Lesung "Zunderholz & Funken" am 21. und 23. Oktober in Pasewalk und Greifswald eingefunden hatten. Eingeladen zu der Veranstaltung aus der Reihe "Politisch-Kultureller Salon" hatte die Landtagsabgeordnete Mignon Schwenke und an diesem Tag gemeinsam mit der Stadtbibliothek. 

Der Künstler KO J. Kokott verzauberte sein Publikum mit Texten von Eva und Erwin Strittmatter. In dem Briefwechsel und Tagebucheinträgen des Schriftstellerehepaares fanden die Zuschauer sich selbst und ihre eigenen Geschichten wieder. Vielen von ihnen waren die Texte bekannt und sie wurden sogar leise mitgesprochen, was den Künstler besonders gerührt hat, wie er selbst sagte.

Ein Genuss besonderer Art war für manch einen Strittmatter-Liebhaber die Gedichte von Eva als Lied zu erleben, mit der vom Künstler eigens dazu komponierten Musik.  So vergingen 90 Minuten Veranstaltungszeit wie im Fluge. „Genuss ist nie genug“ verspricht auch sein neues Programm, zu dem noch im Oktober die Premiere läuft.  Im kommenden Jahr können wir Kokott‘s spezielles Liederprogramm „Der Krieger über 50“  zu seinem 60. Geburtstag kennen lernen. 

Ab 2016 widmet er allein Eva Strittmatter eine Veranstaltungsreihe und präsentiert selbst vertonte Lieder zu ihren Texten. Auch eine Heinrich Heine-Aufführung gehört zum Repertoire des vielseitigen Künstlers. Vielleicht erleben wir Jörg Kokott mit einer dieser  Veranstaltungen bald wieder in unserer Region. Das Publikum freut sich schon jetzt darauf.

 

 

[Greifswald] 1. September - Weltfriedenstag

Am 1. September  jährt sich der faschistische Überfall auf Polen und damit der Beginn des 2. Weltkrieges zum 75. Mal. Die Hoffnung, dass mit dem Ende dieses verheerenden Weltbrandes Krieg als Mittel der Politik überall ausgeschlossen würde, hat sich nicht erfüllt. In Syrien, im Nahen Osten, im Irak, in der Ost-Ukraine und anderswo sterben Menschen, Hunderttausende sind auf der Flucht. Tatsache ist, dass kein einziges Problem mittels Krieg und Gewalt lösbar ist.

Deshalb kann die Forderung der LINKEN nur lauten:

  • Beendet das Schießen und Sterben!
  • Stop sämtlicher Waffenexporte - ob legal oder illegal! Kein Konflikt ist militärisch lösbar!
  • Umgehende Verhandlungen auch in der Ukraine mit allen Beteiligten auf Augenhöhe!
  • Freie Fahrt für humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung!

Wir sind heute mit unserem Friedensbanner und Flyern an mehreren Orten in der Stadt gewesen und haben darauf aufmerksam gemacht, dass Konflikte nicht militärisch lösbar sind.

 

 

[Greifswald] Arbeitseinsatz in der StraZe

Foto: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V.

Am vergangenen Samstag war es endlich soweit. Der „Kultur- und Initiavenhaus Greifswald e.V.” hat zum ersten Arbeitseinsatz in der StraZe gerufen. Und die Menschen sind gekommen. Und wie! Es wird von bis zu 140 Menschen berichtet, die zusammen mit dem Verein, das alte Gesellschaftshaus vom ersten Gerümpel befreien wollten.

Auch ich bin dem Aufruf gefolgt und habe mich Samstag früh auf den Weg gemacht, um zu helfen. Um 9 Uhr ging es los. Besen, Schaufeln und Schubkarren wurden aufgeteilt und dann ging es los. Bis 16.30 Uhr sollte alles fertig sein. Bei der Menge an Menschen war aber schon um 15 Uhr Schicht im Schacht.

Die nächsten Jahre werden ungemein spannend, aufregend und arbeitsreich. Es werden noch oft helfende Hände gebraucht. Ich werde auf jeden Fall dabei sein und das Projekt weiterhin tatkräftig unterstützen.

 

 

[Greifswald] Ein Vormittag mit Frau Holle in der Kita „Makarenko”

Mignon Schwenke liest den Kindern etwas vor
Die Kinder finden die Geschichte sehr spannend

Am 11. November habe ich im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages die Kita „Makarenko” in Schönwalde II besucht. Die Leiterin der Kita, Frau Stahlhut, führte mich durch das Gebäude und zeigte mir die baulichen Veränderungen des letzten Jahres. So konnten der Eingangsbereich, die Flure und Treppenaufgänge neu gestaltet werden. In Zusammenarbeit mit den Kunstwerkstätten konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Raum lassen und die Gestaltung der Wände übernehmen.

In Absprache mit den Erzieherinnen haben wir uns für die Geschichte der „Frau Holle” entschieden. Im Entspannungsraum der Kita konnten die Kinder es sich gemütlich machen und meinen Worten lauschen. Viele kannten die Geschichte schon und konnten ihren kleinen Freundinnen und Freunden erzählen wie es weitergeht. Speziell das „Kikiriki” des Hahnes kam bei meinen kleinen Zuhörerinnen und Zuhörern sehr gut an. 

Solche Termine sind es, die mir immer besonders viel Spass machen und bei denen ich wieder Kraft tanken kann. Ich möchte mich bei den Kindern und Erzieherinnen herzlich für diesen schönen Montag Vormittag bedanken. Zu Weihnachten bin ich wieder in der Kita „Makarenko” und werde die eine oder andere kleine Überraschung mitbringen.

 

 

[Schwerin] Studierendenprotest vor dem Landtag

Am 5. November wurde vor dem Schweriner Schloss richtig Krach gemacht. Über 2.500 StudentInnen der Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns waren gekommen, um zu demonstrieren. Es geht ihnen um die Finanzierungsprobleme ihrer Universitäten und Fachhochschulen. Überfüllte Hörsäle, das Kooperationsverbot von Bund und Ländern und das Bologna-System sind an diesem Tag beliebte Angriffsziele der RednerInnen. Unter anderem sprechen Dr. Mignon Schwenke und Dr. Hikmat Al-Sabty zu den Studierenden vor dem Schloss und versichern ihnen ihre Unterstützung und Solidarität.

Zur gleichen Zeit versuchen im Schloss die VertreterInnen der Hochschulen und Studierenden im Rahmen einer Anhörung den verantwortlichen LandespolitikerInnen klarzumachen, dass die beschriebenen Szenarien eine echte Bedrohung für die Hochschullandschaft in Mecklenburg-Vorpommern sind.

Aber worum geht es konkret? Den Hochschulen des Landes fehlen in den nächsten zwei Jahren ca. 40 Millionen Euro. Wenn dieses Finanzierungsloch nicht gestopft wird, stehen Institutsschließungen und die Nichtbesetzung von MitarbeiterInnen und DozentInnenstellen an. Von der Ausweitung von befristeten Arbeitsverträgen gar nicht zu reden.

„Die Linksfraktion steht hinter den Protesten der Demonstrierenden und wird in den Haushaltsberatungen des Landtages für entsprechende Anträge sorgen. Ob die Regierungsparteien SPD und CDU dem folgen werden bleibt abzuwarten, “ so Dr. Mignon Schwenke.

 

[Greifswald] Die Universität hat unsere Unterstützung

Am vergangenen Montag habe ich zusammen mit meinen Kollegen der Fraktion, Dr. Hikmat Al-Sabty und Jeannine Rösler, Gespräche an unserer Greifswalder Universität geführt. Sowohl die Unterhaltungen mit Magnifizenz Frau Prof. Dr. Weber und dem Kanzler Herrn Dr. Fiedler als auch mit den Vertretern der Studierendenschaft haben deutlich gemacht, wie groß die Befürchtungen der Universität sind, das sehr gute Niveau in Lehre und Forschung zukünftig nicht mehr halten zu können.

Es ist bedrückend zu hören, welche Konsequenzen es haben wird, wenn die Stellen nur noch mit 92 Prozent ausfinanziert werden. Das heißt  zwangsläufig Kürzungen beim Personal. Und es ist klar, dass dann an den Stellen gekürzt werden muss, wo es rechtlich möglich ist – zu allererst bei den  befristet Eingestellten. Das sind vor allem Nachwuchswissenschaftler, die oft ohnehin nur Teilzeitanstellungen haben. Die Universität ist auf diese Weise nicht in der Lage ihren Nachwuchs zu sichern. Aber es fallen damit auch wichtige Kräfte für die Lehre weg. Zustände, wie an vielen Universitäten und Hochschulen der Bundesrepublik mit überfüllten Hörsälen und Seminaren, sind dann nicht zu vermeiden. Selbst Institutsschließungen sind nicht auszuschließen. Aber gerade den Vorteil sehr guter Studienbedingungen dürfen wir nicht verlieren. Auch deshalb  zieht es inzwischen  immer mehr Studierende aus der ganzen Bundesrepublik nach Greifswald.

Meine Kollegin Jeannine Rösler meint dazu: „Wo ist die Lösung? Als das Personalkonzept der Landesregierung beschlossen worden war, war mit den Hochschulen vereinbart worden, dass sie zwar ihren Beitrag zum Personalabbau zu leisten hätten, aber das Geld dafür an den Hochschulen verbleiben sollte. Diese Vereinbarung gilt nicht mehr. Im Gegenteil, da auch die Universität Greifswald immer mehr Kosten in anderen Bereichen, wie z.B. bei der Bewirtschaftung der Gebäude und Einrichtungen übernehmen muss, reicht das Budget hinten und vorne nicht. Eine Ausfinanzierung der Stellen in Höhe von mindestens 95 Prozent, wie es selbst der Bildungsminister für notwendig hält, muss gewährleistet werden. Deshalb muss die Landesregierung noch etwas drauflegen. Damit wären längst nicht alle Probleme gelöst, aber ein Schritt in die richtige Richtung wäre es allemal.“ Dem kann ich mich nur anschließen.

DIE LINKE unterstützt die Demonstration der Studierenden am 5.11. in Schwerin. Ich habe bereits 200,00 Euro für die Busse gespendet und auch meine Kolleginnen und Kollegen in der Fraktion dazu aufgerufen es mir nachzutun.

 

 

[Greifswald] Besuch bei der GreifenFleisch GmbH

Mignon Schwenke und Walther Kienast im Gespräch
Der Betrieb existiert seit 1889

Am 15. Oktober habe ich das Greifswalder Unternehmen „GreifenFleisch GmbH“ besucht. Anlass war die Wahl seines Geschäftsführers Walter Kienast zum Präsidenten der IHK Neubrandenburg. Außerdem wollte ich Herrn Kienast zur Auszeichnung „Grosser Preis des Mittelstandes – 2013 – der Oskar-Patzolt-Stiftung“ gratulieren. Im Rahmen einer Festveranstaltung in Dresden war der Greifswalder Unternehmer für sein Engagement für die GreifenFleisch GmbH und für die Interessen des Mittelstandes in unserer Region geehrt worden. 

Im Gespräch konnten wir noch einmal die Geschichte des Unternehmens mit den vielen Höhen und Tiefen  Revue passieren lassen aber auch über aktuelle Probleme und zukünftige Perspektiven diskutieren.

Walter Kienast nannte als größte Sorge, die nicht nur sein Unternehmen drückt, die Gewinnung von geeignetem Fachkräftenachwuchs. Es hat sich bisher bei den Schulabgängern aus Mecklenburg-Vorpommern noch nicht ausreichend herumgesprochen, dass es inzwischen auch im eigenen Land größere Zukunftschancen gibt. Viele junge Menschen verlassen Mecklenburg-Vorpommern immer noch, weil sie in anderen Bundesländern bessere Arbeits- und Lebensbedingungen erwarten. Sowohl die Lehrlingsentgelte als auch die Einstiegslöhne sind dort auch tatsächlich höher. Herr Kienast hat mir zugestimmt, dass es notwendig ist, das Lohnniveau zu erhöhen.

Bei der Diskussion über die Auswirkungen eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns waren wir allerdings nicht gleicher Meinung. Aber ich konnte erkennen, dass sich der Unternehmer Walter Kienast Gedanken macht, unter welchen Bedingungen man ihn einführen könnte. Seine Hauptforderung  war, dass die Unternehmen dafür eine Übergangsfrist brauchen.

In einer anderen Frage, waren wir uns aber schnell einig.  Eine Zulieferung von Fleisch aus der Region gibt es faktisch nicht. Obwohl die Tieranlagen in Mecklenburg-Vorpommern immer größer werden, produzieren sie aber fast ausschließlich für den Export. Es gibt hier kaum noch Schlachtbetriebe, in denen Rinder und Schweine aus der Region geschlachtet werden. Das fanden wir beide nicht gut. Ich kämpfe seit Jahren für das Konzept der regionalen Wirtschaftskreisläufe. Was hier auf meinen Teller kommt, soll auch aus der Region kommen.  

Walter Kienast sagte mir zum Abschluss: „Als Unternehmer schätze ich es, wenn Politiker sich mit mir auf Augenhöhe bewegen und sich für meine Positionen zu Sachthemen interessieren.“ 

 

[Greifswald] Stolpersteine wieder da

Vor einen halben Jahr ereignete sich in der Greifswald Undenkbares. Am Jahrestag der Reichsprogromnacht wurden die elf Stolpersteine der Stadt aus ihrem Pflaster gebrochen und gestohlen. Erst in der vergangenen Woche hat die Staatsanwaltschaft Stralsund ihre Ermittlungen in der Sache abgeschlossen, ohne die TäterInnen ausfindig zu machen.

Am 23. Mai wurden nun neue Stolpersteine im Rahmen eines würdigen Gedenkens in der Stadt verlegt. Am Mahngang durch die Straßen beteiligten sich ungefähr 200 Menschen. Leider zu wenige. Die Namen der ermordeten jüdischen MitbürgerInnen dürfen nicht vergessen werden.

„Viel zu lange waren die Stolpersteine aus dem Stadtbild verschwunden. Es ist gut, dass die Menschen jetzt wieder Gelegenheit haben zu „stolpern”. Es ist unsere Pflicht über die Vergangenheit nachzudenken und uns mit unserem schweren Erbe zu beschäftigen. Jetzt heißt es die Augen aufhalten, damit die neuen Steine noch sehr lange in den Gehwegen der Stadt verharren. Ich erwarte jetzt von der Polizei in dieser Sache mehr Präsenz,” so die Greifswalder Abgeordnete Mignon Schwenke. 

 

 

[Pasewalk] Verbrannte Texte

Am 10. Mai 2013 begehen wir den 80. Jahrestag der Bücherverbrennung.

Unter dem Motto „Ja, wir lieben das Land!“ gedachten in der Pasewalker Stadtbibliothek an diesem Tag mehr als 20 Vorleser der verfolgten oder ermordeten Schriftsteller, deren Werke und Schriften von den Nazis öffentlich verbrannt und verboten wurden - darunter auch Maria Leitner (1892-1942, ungarische Schriftstellerin und Journalistin), die vor allem durch ihre Sozialreportagen für Aufmerksamkeit sorgt. 

Mignon Schwenke liest aus ihrer Reportagesammlung „Eine Frau reist durch die Welt“. Leitner sammelt in mehr als 80 Jobs Erfahrungen, um über die sozialen Misstände der Arbeiter berichten zu können. Aus ihrem Exil in Frankreich fährt sie illegal nach Nazi-Deutschland und berichtet anschließend über die Kriegsvorbereitungen. Besonders in abgelegenen Regionen, kleinen Städten und Dörfern, sucht sie nach Antworten darauf, wie Hitler bei den

Reichstagswahlen 1932 hier die Mehrheit der Stimmen gewinnen konnte.  

Die Veranstaltung wurde organisiert von der Agenda-Gruppe Stadtmarketing und der Stadtbibliothek Pasewalk.

 

 

[Greifswald] Heraus zum 1. Mai

Am 1. Mai beteiligte sich die Greifswalder Landtagsabgeordnete Dr. Mignon Schwenke zusammen mit ihrer Partei DIE LINKE an den Maifeierlichkeiten des DGB und von ver.di im Greifswalder Stadthafen.

Die Ausbreitung von Niedriglöhnen muss endlich gestoppt werden. Deshalb ist nicht länger hinzunehmen, dass Löhne und Ausbildungsvergütungen in Ostdeutschland niedrig sind als in den alten Bundesländern. Ein flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn von 10,00 Euro ist überfällig.

Anlässlich des 1. Mai unterstützt DIE LINKE die Forderungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes für gute Arbeit. Insbesondere den Beschäftigten im Einzelhandel versicherte DIE LINKE ihre Solidarität und praktische Unterstützung in den kommenden Wochen. Die Verkäuferinnen und Verkäufer kämpfen im Einzelhandel zurzeit für eine Erhöhung der Löhne und wollen die Angriffe der Arbeitgeber auf bestehende Regelungen zu Urlaub, Arbeitszeit und Zuschläge abwehren.

 

 

[Greifswald] Linke Medien in Zeiten der Krise

Tom Strohschneider und Mignon Schwenke

Über dieses Thema diskutierten Tom Strohschneider, Chefredakteur des Neuen Deutschland, und Dr. Mignon Schwenke, Greifswalder Landtagsabgeordnete, zusammen mit 50 Gästen bei der ersten Veranstaltung des Politisch-Kulturellen-Salons in Greifswald.

Die Veranstaltung war gut besucht und die zahlreichen Gäste stellten viele Fragen, aber warfen auch Probleme auf. Wieso können linke Medien und die linke Bewegung nicht von der Krise profitieren? Sind sie es doch die seit Jahren vor den Gefahren des Raubtierkapitalismus warnen. Und bisher Recht behalten haben. Zusammen bemühte man sich Ansatzpunkte für dieses Problem zu skizzieren. Aber die Zeit reicht leider nicht aus, noch länger darüber zu diskutieren.

„Ich bin sehr glücklich, dass der erste Politisch-Kulturelle-Salon in Greifswald so gut angenommen wurde. Für den Juni bereiten wir die nächste Veranstaltung vor. Wahrscheinlich wird es dann einen oder mehrere musikalische Gäste geben”, so Dr. Mignon Schwenke.

 

 

[Pasewalk] Ein "Neues Deutschland" ist permanente Aufgabe

Mignon Schwenke und Olaf Koppe stellen das Programm vor.

... sagt Olaf Koppe, Verlagsleiter und Geschäftsführer der sozialistischen  Tageszeitung "Neues Deutschland", http://www.neues-deutschland.de/.

Zu ihrem Politisch-Kulturellen Salon in Pasewalk hat Mignon Schwenke im April Olaf Koppe  eingeladen.  „Journalismus aus der Steckdose? Über die rote Köchin und das Zeitung machen”, lautete das Thema des Abends. Warum aus der Steckdose? Journalismus sei teuer, beantwortet Olaf Koppe die Frage und las auch aus dem Buch „Die rote Köchin“ Geschichten und Kochrezepte einer spartakistischen Zelle am Bauhaus Weimar vor. 

Ein wirklich spannender Abend ging zu Ende. Wir wünschen Olaf Koppe und dem ND alles Gute.

 

 

[Pasewalk] Politisch-Kultureller Salon der LINKEN im März

Mignon Schwenke, Waltraud Gundlaff und Torsten Koplin

Zum Zweiten Politisch-Kulturellen Salon hat die Landtagsabgeordnete Dr. Mignon Schwenke in's Café Herta nach Pasewalk eingeladen.

Ihre Gäste waren Marte Waltraud Gundlaff, Schreibende und Coach, sowie Landtagsmitglied und Bundestagskandidat Torsten Koplin. Beide lasen Texte von Brecht, Bonhoeffer, Tucholsky u.a. Es war ein kulturvoller und sehr bewegender Abend.

Während zu Beginn der Veranstaltung an den verstorbenen Liedermacher Reinhard Lakomy erinnert wurde, beendete Marte Waltraud Gundlaff den Salon mit dem Songtext von Wolf Biermann "Du, lass Dich nicht verhärten in dieser harten Zeit."

Der nächste Politisch-Kulturelle Salon findet am 18. April wieder um 18.30 Uhr (Einlass ab 18.00Uhr) im Café Herta in Pasewalk statt. Gast ist der Geschäftsführer und Verlagsleiter des Neuen Deutschland Olaf Koppe.

 

[Greifswald] Bei uns ist jeden Tag Frauentag!

Mignon Schwenke und "ihre" jungen Männer

Zum Frauentag war ich mit den jungen Männern in der LINKEN beim Greifswalder Jobcenter und habe rote Nelken verteilt. Alle Frauen haben sich über diese Aufmerksamkeit sehr gefreut. Am Nachmittag bin ich zusammen mit einer jungen Genossin im Greifswalder Frauenhaus zu Kaffee und Kuchen gewesen. Im Gespräch mit den Frauen dort, durfte ich mal wieder feststellen, dass wir in unserer Gesellschaft noch viel verändern müssen.

 

 

[Pasewalk] Protestaktion gegen die steigenden Energiepreise

Am 24. Januar kamen in Pasewalk zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zusammen, um ihren Unmut gegen die steigenden Energiepreise auszudrücken. Die beiden Landtagsabgeordneten Dr. Mignon Schwenke und Torsten Koplin, der gleichzeitig der Kandidat der LINKEN im Bundestagswahlkreis 16 ist, nahmen am Protest teil.

Dabei betonten beide immer wieder, dass die erneuerbaren Energien, welche immer wieder als Sündenbock für die Preissteigerungen herhalten müssen, nur einen geringen Teil des aktuellen Strompreises ausmachen. Vielmehr ist die Schuld bei den fossilen Energieträgern zu suchen, die immer noch hochsubventioniert, aus Grundlastkraftwerken ihren Strom ins Netz einspeisen.

"Wir müssen weg von der zentralen Energieversorgung, wie sie den großen Konzernen vorschwebt und hin zu einer dezentralen und bürgernahen Struktur," so die Abgeordnete Dr. Mignon Schwenke.

 

 

[Pasewalk] Premiere "Politisch-Kultureller Salon"

Im Januar war es soweit. Dr. Mignon Schwenke eröffnete am 17. Januar im Café Herta ihre Veranstaltungsreihe "Politisch-Kultureller Salon".

Besondere Gäste werden dazu erwartet. Den Auftakt bildete der Neubrandenburger Liedermacher Harald Wandel. Texte und Musik stammen von ihm selbst.

Rezitiert wurde aus Werken von Jaroslav Hašek, Joachim Ringelnatz und Erich Kästner. Ein gelungener Abend aus Sicht der Zuhörer...

Wir freuen uns alle auf die kommende Veranstaltung im März.

 

 

[Pasewalk] Tanneberger liest aus "Notlandung"

48 Mrd. Euro hält Deutschland in seinem Rüstungsetat. Was könnte man damit alles anfangen, fragt der Arzt und Friedensaktivist Prof. Dr. Stephan Tanneberger sein Publikum auf dem 4. Politischen-Kulturellen Salon zur Lesung seines neuen Buches "Notlandung". Kurz gesagt geht es in dem Buch darum, dass die "Notlandung" des Fliegers die Passagiere zum Nachdenken anregt. Niemand ist schlechter oder besser gestellt, alle sind gleich, denn sie erwartet an diesem Ort das gleiche Schicksal, was es auch immer ist. Kann es nicht so auch überall auf der Welt sein? "Über die ernsten Dinge reden wir viel zu wenig", sagt Tanneberger. Das Buch und das Gespräch mit dem international anerkannten Arzt begeisterten uns. Leider war die Zeit wie immer viel zu kurz. Wir wünschen Herrn Prof. Tanneberger alles Gute besonders für seine Arbeit als Krebsforscher.

"Schauen wir in den Spiegel, um zu sehen, wie wir sind. Dann begreifen wir vielleicht, was wir tun müssen, damit wir denen, die nach uns kommen, in die Augen schauen können", heißt das Vorwort des Buches.

erschienen im Scheunen-Verlag, ISBN: 978-3-938398-95-1

 

[Pasewalk] Besuch bei den Stadtwerken

Viel zu schnell verging die Zeit bei Horst Ebelt, denn es gab viele Gedanken, die ausgetauscht wurden. Das Unternehmen hat sich kurz nach der Wende gegründet. Turbulente Zeiten sind heute wie damals, schätzt Horst Ebelt ein. 

Das Unternehmen versorgt Privat- und Geschäftskunden der Stadt mit Strom, Gas, Wasser; Fernwärme und Kommunaltechnik. Einig waren sich der Geschäftsführer und die Landtagsabgeordnete darin, dass im Prozess der Energiewende der erste Schritt vor dem zweiten getan werden muss.

Der Versorgungsauftrag zu angemessenen Preisen steht im Vordergrund. Mignon Schwenke betont, wie wichtig ihr Stadtwerke sind als Partner für die Bürgerinnen und Bürger. Ein nächstes Treffen zur Besichtigung u.a. des Solarfeldes steht schon auf dem Plan.

 

[Ueckermünde] Pflege für Demenz-Erkrankte braucht gesonderte Vergütung

Mignon Schwenke im Gespräch

Besuch im Vitanas Senioren Centrum "Am Tierpark"

Ein großer Gemeinschaftsraum, eine hauseigene Cafeteria gleich am Empfang des Senioren Centrums ... Die Atmosphäre im Haus ist angenehm, das anschließende Gespräch mit der Leiterin Christine Schmidt sehr warmherzig.

Die Frage von Mignon Schwenke nach dem Handlungsbedarf für die politische Ebene, beantwortet Christine Schmidt mit der konkreten Situation ihrer Bewohner und ihrer Mitarbeiter. Beide sind sich darin einig, dass sich die Pflege den veränderten Bedingungen anpassen muss. Verändert haben sich das Klientel, der Bedarf an zu pflegenden Menschen und ihrer individuellen Betreuung, die finanziellen Möglichkeiten der Betroffenen und ihrer Angehörigen, die Zahl der Demenz-Erkrankten u.a.

Der Ansatz -ambulant vor stationär- darf nicht grundsätzlicher Maßstab sein.

Handlungsbedarf besteht vor allem vor dem Hintergrund des großen Gefälles in der Pflegevergütung zwischen Ost- und West ebenso wie in der gesonderten Pflegevergütung für schwer auffällig Demenz-Erkrankte. Die Hälfte der etwas über 200 Heimbewohner des Ueckermünder Senioren Centrums sind an Demenz erkrankt. Darunter sind etwa 27 schwer auffällig dement; sie leben in einem sogen "Geschützten Bereich". Diese Menschen brauchen eine ganz besonders individuelle Betreuung.

Für Demenz-Erkrankte hat das Land das Land die  sogen. "Alltagsbegleiter" für ambulante und stationäre Pflege ins Leben gerufen. Sie ergänzen stundenweise die Arbeit des Pflegepersonals durch Sozial-Betreuerische Begleitung und durch Beschäftigungsangebote im Freizeit- und Lebensbereich.

Damit unterstützen sie die Arbeit des Pflegepersonals enorm, sagt Christine Schmidt. Dennoch würde der erhebliche Aufwand des Pflegepersonals ein gesondertes Vergütungssystem erfordern, erklärt sie. Für den geschützten Bereich der 27 schwer auffällig Demenz-Erkrankten müsse sie Personal aus den anderen Abteilungen der Pflegeeinrichtung abziehen.

Mignon Schwenke sieht hierbei das Land in der Pflicht. Ihre Fraktion hat dieses Problem bereits mehrfach im Landtag thematisiert hat und will weiterhin energisch um politische Mehrheiten für die Einführung eines angemessenen Personalschlüssels besonders im Geschützten Bereich werben. 

Es ist eine Tatsache, dass sich gerade in Mecklenburg-Vorpommern das Bild der Heimbewohner in den vergangenen Jahren nachweisbar verschlechtert hat. Dennoch nimmt der MdK heute nur für 35 Bewohner des Heimes die Einstufung in die Pflegeklasse III vor, während es 2002 noch 47 waren. Für Mignon Schwenke steht fest, dass es nicht zu verantworten ist, die Arbeit am Menschen unter Finanzierungsvorbehalt zu stellen. Nicht jedes Betreuungsangebot hält, was es verspricht und nicht Jedes ist geeignet für Jeden.

Während der landesweiten "Pflegetour" ihrer Fraktion im Sommer diesen Jahres hat sie sich ein umfassendes Bild über die Pflegeeinrichtungen im Land machen können. Sie weiß, dass am Image der Pflegeheime gearbeitet werden muss. Dahinter stehen oftmals Mitarbeiter wie Christine Schmidt, die für ihre Bewohner aufgehen, für jeden Einzelnen.

Danke für das Gespräch und den Besuch in der Einrichtung.

 

 

[Torgelow] Vorweihnachtliche Überraschung: 200 Euro Spende für das Lokale Familienbündnis

Mignon Schwenke und Peter Fels
Marlies Peeger und Peter Fels

"Jahr für Jahr wird die Kinder- und Jugendarbeit in der Region schwieriger", sagt Bündnissprecher Peter Fels im Gespräch mit Dr. Mignon Schwenke, Marlies Peeger und Irina Rimkus, alle 3 Mitglieder der Fraktion DIE LINKE. im Kreistag.

Er ist überzeugt davon, dass es nicht an der Bereitschaft der Jugendlichen liegen oder an der Zahl der Jugendlichen mangeln würde, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Es liegt an den finanziellen und personellen Möglichkeiten von Vereinen, Verbänden und Einrichtungen, die im Rahmen von Beteiligungsprojekten, Kinder- und Jugendbeiräten auch das notwendige Begleitpersonal für die Durchführung von Jugendarbeit nicht ausreichend stellen können.

So würde das nächste Jahr zum Probejahr für die weitere Arbeit des Lokalen Bündnisses werden, betont Peter Fels. Schon jetzt fehlen die Mittel, um die Fahrkosten der Ehrenamtlichen erstatten zu können. Insgesamt habe das Bündnis etwa 375.000 Euro Gelder seit 2005 über Projekte in die Region gebracht. 102 Bündnispartner zählt die Einrichtung. Viele Maßnahmen, wie dem

Kinder- und Jugendprojekt "Respekt", der kostenlosen Schulranzenübergabe für eine sorgenfreie Einschulung oder der ständigen Präsenz im Kreis bei der praktischen Hilfe vor Ort, sind Beispiele für die engagierte Arbeit des Bündnisses.

Sozialabbau und Arbeitslosigkeit befördern nicht die Perspektiven und die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen, macht Mignon Schwenke deutlich.

Als Landespolitikerin setzt sie sich für eine deutlich nachhaltigere finanzielle Absicherung der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit ein.

Jenseits des Armutsrisikos muss eine bedarfsgerechte Kindergrundsicherung geschaffen werden. Die Reformen auf dem Arbeitsmarkt müssen rückgängig gemacht werden. Gerade diese hätten dazu geführt, dass Vereine und Einrichtungen ihre Arbeit gefährdet sehen, sagt sie.

Das Ganztagsschulprogramm muss weiter befördert werden, ist Marlies Peeger ein wichtiges Anliegen.

Abwanderung, Bildungsnotstand, Fachkräftemangel, Überalterung der Gesellschaft sind auf Bundes- und Landesebene immer wieder intensiv diskutiert, doch mit welchem Ergebnis, fragt Irina Rimkus. Hier vor Ort sind die Auswirkungen der Kürzungen der Arbeitsmarkt,- Kinder- und Jugendpolitik von Bund und Land deutlich zu spüren. Doch offensichtlich sei die Erkenntnis gravierender Probleme nur die eine Seite, die andere ist der fehlende politische Wille auf Bundes- und Landesebene wirksam gegenzusteuern.

 

[Ueckermünde] Besuch im Turnverein

Rudi Roloff und Mignon Schwenke

"Solange noch Zeit ist, tue Gutes"

... ist das Leitbild des Ueckermünder Turnvereins von 1861 e.V., der im vorigen Jahr bereits sein 150-jähriges Bestehen feiern durfte. Mit Beginn der 60er-Jahre hat Rudi Roloff als Vereinsvorsitzender den Hut auf. Der Verein und sein Vorsitzender sind längst zu einer Legende geworden. Viele Dokumente und Auszeichnungen zeugen von der traditionsreichen Geschichte und dem Engagement vieler Mitarbeiter. Turnen für alle Altersklassen, vom Baby bis zum Senior, steht täglich von 8-20Uhr für die 1200 Mitglieder und 14 Abteilungen des Vereins auf der Tagesordnung. Vorschulturnen, Rhönradturnen (einzigst in Deutschland), Yoga, Kurse gegen Osteoporose und Herzkrankheiten, Kunstrad, Inline-Skating, Wassergymnastik und so vieles mehr werden durch regelmäßig speziell ausgebildete Übungsleiter in verschiedenen Einrichtungen im Kreis und der eigenen Hallenturnhalle für Menschen mit und ohne Behinderung angeboten.

"Es ist mehr als nur ein Hobbysport" betont Rudi Roloff. Sein Wunsch ist, Jeder möge sich ein Leben lang sportlich betätigen. Gesundheit und Wohlbefinden und nicht zuletzt auch das geistig und kulturelle Leben werden dadurch befördert.

Die finanzielle Situation der Stadt jedoch macht dem Verein schwer zu schaffen. Seit 2011 trägt dieser die Betriebskosten in Höhe von seinerzeit

6000 Euro selbstständig. Auf Beschluss der Stadtvertretersitzung in 2012 wurden Hallengebühren eingeführt. Für den Verein bedeutet das das etwa 7000 Euro zusätzliche Kosten. ... Ein Mehr an 11.000 Euro in nur einem Jahr.

Allein die vorgeschriebene 2-jährliche Ausbildung nur eines Übungsleiters kostet etwa 1000 Euro.

Dringend notwendig wäre die Rücknahme des Beschlusses, sagt Rudi Roloff und richtet seine Botschaft an Mignon Schwenke und ihre Mitarbeiterin Irina Rimkus, die parteiübergreifenden politischen Signale aus den vergangenen Monaten bezüglich eines solchen Schrittes mit helfen zu stärken.

"Das werden wir ganz sicher tun" betont Mignon Schwenke.

 

[Eggesin] Spendenübergabe beim Kahnschifferzentrum

Kürzlich fand der Besuch im Eggesiner Verein "Internationales Kahnschifferzentrum" e.V. statt.

Kurzerhand hat sich Mignon Schwenke anschließend entschlossen, während ihres nächsten Wahlkreistages in der Region nochmals vorbeizuschauen, um eine kleine Spende zu übergeben.

Das Geld sei gut angelegt, sagt der Vereinsvorsitzende Detlef Schmidt. Jede Spende hilft, die Arbeit des Vereins voranzubringen.   

 

[Ueckermünde] Besuch im ZERUM

Ein Original wie Horst Gollatz, Leiter des Zentrums für Erlebnispädagogik und Umweltbildung e.V. (ZERUM) in Ueckermünde und sein Team leisten eine großartige Arbeit für die Umweltbildung und Erlebnispädagogik für Kinder und Jugendliche mit und ohne geistige und körperliche Behinderung. Diesen Eindruck verbindet Mignon Schwenke mit ihrem ersten Besuch in der Einrichtung Mitte Dezember 2012. 

Die Geschichte der Kinder- und Jugendeinrichtung reicht bis 1990 zurück. Mit dem damaligen Erwerb des Grundstücks mitten in der Natur und am Wasser sowie der Trägerübernahme durch den bsj Marburg e.V. wurden die besten Voraussetzungen geschaffen, um heute viele Anreize als außerschulischen Lernort vorhalten zu können.

Die Auseinandersetzung mit Natur und Umwelt sowie Toleranz und ein faires Miteinander werden in mehreren Projekten zu Land und zu Wasser praktiziert.

Das ZERUM ist Partner von Jugendeinrichtungen und bietet mehrtätige Aufenthalte mit Übernachtung in der behindertengerechten Einrichtung.

Segelturns auf der Jugendsegelyacht "Greif von Ueckermünde" und auf dem Rollisegler "Wappen von Ueckermünde", dem bundesweit einzigartigen Projekt besonders für Rollstuhlfahrer geeignet, befördern Teamgeist und soziale Kompetenzen. 

Natürlich ist ein Besuch einer Einrichtung des Wahlkreises auch immer mit Aufgaben für die Landtagsabgeordnete verknüpft. Gleich mehrere Anfragen und Hinweise richtete Horst Gollatz an sie. Ob zum Schulwandererlass, der Ferienlegung oder zu Förderpraktiken, Mignon Schwenke nimmt die Fragen gern mit und bleibt mit der Einrichtung im Kontakt.

 

[Eggesin] Ein bunter Mix

Mignon Schwenke beim Rundgang

Am 27. November war Mignon Schwenke im alten Landkreis Uecker-Randow unterwegs, genauer gesagt in Eggesin, um sich über Initiativen, Vereine und die Belange der Stadt zu erkundigen.

Als Umweltpolitikerin informierte sich Dr. Mignon Schwenke über die Arbeit der Naturparkstation und ihrem Besucherinformationszentrum in Eggesin, die in diesem Jahr eröffnet wurde. Vielfältige Veranstaltungen und Informationen zur Tier- und Pflanzenwelt sowie zur Landschaft des Naturparks "Am Stettiner Haff" bietet die Station. Neben obligatorischen Geländebegehungen und Arbeiten der Station werden auch regelmäßig Expeditionen in den Naturpark und Schülerprojekte wie "Lernort Natur" mit großer Resonanz durchgeführt. 

Anschließend ging es zum Verein "Internationales Kahnschifferzentrum". Dieser möchte die traditionsreiche Geschichte der Eggesiner Kahnschifferfahrt pflegen und hat neben anderen Vereinen und Einrichtungen eine wichtige Bedeutung für die touristische Entwicklung der Stadt. Die Zusammenarbeit der Vereine und Einrichtungen war das Thema. Die touristische Vermarktung der "Stadt im Grünen" mit ihren Anziehungspunkten wie der Naturparkstation, dem Kahnschifferzentrum und dem Wasserwanderrastplatz würde der Region und jeder Einrichtung nutzen. Es braucht Menschen, die Ideen entwickeln und umsetzen. So steht und fällt die Vereinsarbeit oft nur mit ein oder zwei Personen, die sich auch in ihrer Freizeit engagieren, um die Arbeit am Leben zu erhalten.

Am Anschluss kam die Finanzpolitikerin der Linksfraktion, Jeannine Rösler, dazu und zusammen lies man sich von der Stadtfraktion und dem Ortsvorstand zum Thema Stadtfinanzen informieren. Anlass war der kürzlich gefasste Beschluss der Stadtvertretung auf ihrer Sondersitzung zum Vertragsentwurf des Innenministeriums, der u.a. den Verkauf des gesamten kommunalen Wohnungsbestandes sowie den Verkauf des Sport- und Erholungszentrums "Move" beinhaltet.

 

[Pasewalk] Kreisleistungsschau

Mignon Schwenke und ihre Streiterinnen

Auch dieses Jahr wurde die alljährliche Kreisleistungsschau am 1. und 2. September in Pasewalk veranstaltet. Wie immer bietet sich hier den Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Parteien die Möglichkeit ihre Arbeit vorzustellen.

Unser Kreisverband war dieses Jahr natürlich wieder mit von der Partie. Dieser Termin steht immer fest in unserem Kalender. Zusammen mit Gerd Walther, Bürgermeisterkandidat in Ueckermünde, und Torsten Koplin, Landtagsabgeordneter, kam Mignon Schwenke mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch.

Es wurde viel Material verteilt und politische Diskussionen geführt. Wenn die Kreisleistungsschau auch nächstes Jahr stattfindet, sind wir wieder dabei. 

 

[Ueckermünde, Pasewalk, Löcknitz] Wahlkreistour

Mignon Schwenke und Lothar Meistring
Die Landtagsabgeordnete und Ralf Limp

Am 28. Juni nahm Dr. Mignon Schwenke mehrere Termine in ihrem Wahlkreis in Uecker-Randow war. Dabei besuchte sie Lothar Meistring, dem Bürgermeister von Löcknitz, den Tacheles e.V. in Ueckermünde und den Pflegestützpunkt in Pasewalk.

Der Ueckermünder Verein Tacheles e.V. wurde 2007 von mehreren engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegründet, um in der Stadt einen Kontrapunkt zur Propaganda der Nazis zu bilden. Es wurden Ausstellungen, Antirassistische Filmtage, Gedenkstättenfahrten und weitere Projekte gegen Rechtsextremismus organisiert. Der Verein wird durch eine Mitarbeiterin unterstützt, die unter 039771 - 22726 oder - 53940 erreichbar ist.

Beim Gespräch mit dem Löcknitzer Bürgermeister informierte die Abgeordnete sich u.a. über die Finanzsituation der Gemeinde und die deutsch-polnische Zusammenarbeit. Die Umsetzung des grenzüberschreitenden Gedankens wie am Beispiel der künftigen überregionalen Migrationsarbeit lässt sich nur gemeinsam mit Bund, Land und Kommune realisieren. Die Stadt Löcknitz beherbergt ein Deutsch-Polnisches Gymnasium, was für die Grenzregion eine hervorragende Möglichkeit ist, den kulturellen und wirtschaftlichen Austausch zu befördern.

Die Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Mignon Schwenke informierte sich über die Arbeit des Pflegestützpunktes in Pasewalk. Er ist einer von drei Stützpunkten im Land. Der Sozialberater Ralf Limp erklärte den enormen Bedarf bei der mobilen unabhängigen Beratung im Flächenkreis und der Vermittlung zu den Behörden. Die Arbeit umfasst die Beratung zur Pflege als auch die allgemeine Sozialberatung. Von der Politik wünscht er sich Unterstützung in der Zusammenarbeit mit den Krankenkassen.

 

[Uecker-Randow] Sozialtour

Eine Woche war die Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Mignon Schwenke mit dem Infomobil "Flinke Kiste" in 23 Dörfern des Altkreises Uecker-Randow unterwegs.

Die Resonanz war so groß, dass diese Tour auf jeden Fall schon bald wiederholt wird.

Neben den Bürgergesprächen mit der Landtagsabgeordneten wurde die Sozialberatung von der stellv. Kreisvorsitzenden Irina Rimkus angeboten.

Schon seit der Einführung von Hartz IV gibt DIE LINKE regelmäßig und an wechselnden Orten im Kreis Sozialberatung, insbes. zum ALG II.

 

[Strasburg] Frauentag

Traditionell lädt der Frauenbund Strasburg jährlich zu einer großen Frauentagsfeier in die Max-Schmeling-Halle nach Strasburg ein.

Mit etwa 500 Teilnehmern (alle sind Frauen) ist diese Veranstaltung wohl die größte ihrer Art kreisweit.

Ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz und Unterhaltung, dazu selbst gebackenen Kuchen und gastronomische Versorgung rund um, sorgen

für Stimmung und Laune. Der Frauenbund hat mit der Vorbereitung und Durchführung mal wieder Großartiges geleistet.

Zur offiziellen Begrüßung wünschte Bürgermeister, Norbert Raulin, den Frauen alles Gute und dankte dem Frauenbund für seine zuverlässige und aufopferungsvolle Arbeit im Interesse der Bürgerinnen (und auch Bürger) der Stadt. Mignon Schwenke nutzte im Anschluss die Gelegenheit und überreichte dem Frauenbund eine Spende in Höhe von 100 Euro.

 

[Pasewalk] Zu Gast bei der Gewerkschaft IG-BAU

Am 25.02. waren die Landtagsabgeordnete Dr. Mignon Schwenke und ihre Wahlkreismitarbeiterin Irina Rimkus eingeladen zur Mitgliederversammlung der Pasewalker Ortsgruppe der IG-BAU.

Eine hitzige Debatte wurde geführt, besonders um Mindestlohn und Hartz IV. Die Ortsvorsitzende Marlies Heinze schilderte am Beispiel der Gebäudereiniger die Situation vieler Beschäftigter unserer Region. Sie sagte, es sei ein Hohn, dass 22 Jahre nach der Wende immer noch Lohnunterschiede zwischen Ost und West an der Tagesordnung sind. Nach Festlegung des Mindestlohns in dieser Branche reduzierten Gebäudereiniger-Firmen die  Stunden für ihre Beschäftigten oder Auftraggeber stellten Reinigungspersonal mit einer viel geringeren Entlohnung direkt ein. Wie können in nur 4 Stunden Arbeitszeit 66 Zimmer, 2 Korridore und 2 Flure gereinigt werden, fragt sie. Bei einer Direkteinstellung erhalten die Arbeitnehmer in einer Firma in Ueckermünde lediglich 6 Euro, statt der üblichen 7,33 Euro pro Stunde.

Die Gewerkschaft unterstützt mit großer Mehrheit unsere aktuelle Volksinitiative für einen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde.

Wenn 15000 Unterschriften in M-V vorliegen, muss die Politik auf Druck der Bevölkerung handeln.

Unser Angebot an die IG-BAU zur Zusammenarbeit bei öffentlichkeitswirksamen Aktionen wurde angenommen. Nur so sei der Wille einer Mehrheit spürbar. Nicht zuletzt wollen wir den Menschen, die von sozialer Ausgrenzung betroffen sind, auch Mut machen.